Bau
Unter dem Baunamen Ersatz "Habicht" wurde 1898 ein weiterer Neubau der Iltis II-Klasse auf Kiel gelegt.
Das Kanonenboot lief am 18.Oktober 1899 auf der Kaiserlichen Werft in Danzig vom Stapel und wurde zunächst auf
den Namen "Lux" getauft. 1900 wurde die Schreibweise in "Luchs" geändert.
Der aktive Dienst
Am 30.Juni 1900 erhielt "Luchs" den Befehl nach Ostasien zu gehen und trat am 07.Juli die Reise an. Am 29.August trat
das Kanonenboot in Singapore zum Kreuzergeschwader.
Während der Boxerunruhen wurde "Luchs", wie auch andere deutsche Schiffe, zur Sicherung deutscher Interessen in China
eingesetzt.
In den folgenden Jahren verrichtete das Boot Stationsdienst auf mehreren Flüssen in Ostasien.
Im Juli 1914 erhielt das im Dock in Schanhai befindliche Kanonenboot den Befehl zur Rückkehr nach Tsingtau.
Nach Kriegsausbruch rüsteten "Luchs" und "Tiger" den Postdampfer "Prinz Eitel Friedrich" als Hilfskreuzer aus.
Da die Bewaffnung von Bord genommen wurde und auch die Besatzung auf den Hilfskreuzer wechselte, stellte "Luchs"
letztmalig außer Dienst.
In der Nacht vom 28. zum 29.September 1914 wurde "Luchs" im Hafen von Tsingtau selbst versenkt
(ungefähre Position 36°03'N 120°16'E).
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