Deutsches Kreuzergeschwader Ostasien
S.M. Kleiner Kreuzer "Arcona"
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Bau
Unter dem Baunamen Kleiner Kreuzer "H" entstand ab 1901 auf der Werft A.G. "Weser" in Bremen ein weiterer Kreuzer der Gazelle-Klasse. Nach der Taufrede des Prinzen Friedrich Karl von Hessen und der Taufe auf den Namen "Arcona" durch seine Gattin, Prinzessin Margarethe von Hessen, einer Schwester Wilhelm II., lief der Neubau vom Stapel.
Nach erster Indienststellung (12.Mai 1903) folgten die Probefahrten. Am 18.Juli 1903 wurde "Arcona" dem Verband der Aufklärungsschiffe angeschlossen. Hier verblieb der kleine Kreuzer bis zum 04.April 1907.
Da der Kreuzer nun für den Auslandsdienst vorgesehen war, wurde er in Wilhelmshaven umgerüstet. Er erhiel den hierfür zu dieser Zeit üblichen Anstrich (bis 1910 war dies ein weißer Rumpf und gelbe Aufbauten).

Der aktive Dienst
Am 27.August 1907 trat der Kreuzer die Ausreise nach Ostasien an. Die Fahrt führte durch den Suezkanal und mit dem Erreichen von Singapore am 23.Oktober 1907 trat der Kreuzer in den Wirkungsbereich des Kreuzergeschwaders ein.

"Arcona" verließ im Februar 1910 das Stationsgebiet und kehrte in die Heimat zurück.

In den Kriegsjahren diente "Arcona" als Minen-Versuchsschiff, Minenkreuzer sowie dem Küstenschutz. Von 1921 bis 1923 gehörte der Kreuzer zur Reichsmarine und wurde am 15.Januar 1930 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen. Danach fand sich noch Verwendung als Wohnschiff in Wilhelmshaven, Swinemünde und Kiel.
Ab 1942 wurde "Arcona" als schwimmende Flak-Batterie eingesetzt und am 03.Mai 1945 in der 2.Einfahrt Wilhelmshaven versenkt. Von 1948 bis 1949 wurde das Wrack abgebrochen.

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